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Verabschiedung

 
 

Mit einer Feier verabschiedete die Münchhofschule Grundschule ihre langjährige Konrektorin, Frau Helga Prochnow

 Das Schuljahr an der Münchhofschule wurde mit leisem Wehmut beendet. Die Konrektorin der Grundschule, Frau Helga Prochnow, wurde in die so genannte Freistellungssphase, in den Vorruhestand, verabschiedet. Seit 1972 unterrichte-te Frau Prochnow in Hochspeyer, zunächst an der Hauptschule bis sie 1978 als Konrektorin an die Grundschule berufen wurde.

Viele Kindern aus den Arbeitsgemeinschaften und den verschiedenen Klassen haben singend, tanzend, Flöte spielend, mit musikalischen Einzeldarbietungen am Klavier und Cello, und mit einer Schwarzlichtvorführung ein fröhliches und  umfangreiches Programm gestaltet.

Der Schulleiter, Eberhard Steitz, würdigte in gereimter Form das schulische Wir-ken, das Engagement bei den Aufgaben einer Konrektorin in der Schulleitung, die sie mit  Kompetenz, Qualität, Loyalität, Fingerspitzengefühl und preußischer Tugend erfüllte. Er hob z. B  hervor wie die Konrektorin:

„die vielseitig und engagiert

die Münchhofschule mit geführt.

Für Laien lebt die Konrektorin

im quasi-Nebenamt dahin.

Doch bleibt dem fremden meist verbor-gen,

was dieses Amt an Pflicht und Sorgen,

an Organisationstalenten,

an Sachverstand, geschickten Händen

und Sensibilität erwartet –

kein Job für den, der zart geartet. …“

Auch die Personalrätin, Frau Doro-thea Buhl, bekräftigte ebenfalls die gute schulische und menschliche Zusammenarbeit, bedankte sich im Namen des Kollegiums für die all-jährliche gute Erstellung des Stun-denplanes und wünschte alles Gute für den weiteren Lebensabschnitt.  Sie überreichte als Geschenk des Kollegiums eine Eintrittskarte zum Musical „Das Phantom der Oper“ in Stuttgart.

Frau Prochnows Engagement sowohl in der Schule als auch in der Gemeinde mit dem Schülerchor kam auch bei den Gruß-worten von Herrn Verbandsbürgermeister Walter Rung und Ortsbürgermeister Ger-hard Scherer zum Ausdruck. Herr Bürger-meister Rung unterstrich, dass Frau Prochnow „nicht nur in vielfältiger Weise ihre Schüler auf das Leben vorbereitet habe, sondern dass sie ihnen auch etwas beigebracht habe, was heute nicht mehr so hoch im Kurs stehe, nämlich dass man sich auch musisch betätigen soll, und man das nicht nur in der Schule tun soll, son-dern auch im Gemeinwesen, in der Ge-meinde. Dafür würde auch die Gemeinde ihr Dank schulden, für das was sie über die Schule hinaus in der Gemeinde geleistet habe.“ Er wünschte der scheidenden Kon-rektorin  „eine ruhige aber auch erlebnis-reiche  weitere Zukunft in der Freistel-lungsphase.

Obwohl die Verbandsgemeinde nicht auf Rosen gebettet sei“, überreichte er einen Rosenstrauß.

Ortsbürgermeister  Gerhard Scherer wür-digte ebenfalls die erwiesenen Dienste, machte Frau Prochnow ein Kompliment,    „ denn sie sähe nicht so aus, als wenn die 31 Jahre im Schuldienst,  nur Stress gewe-sen seien, sondern nur Engagement.“ Mit den Grüßen des Gemeinderates bedankte er sich mit einem Blumengebinde.

 

Der Klassenelternsprecher, Herr Jut-zi, der Klasse 3b, letzte Klasse von Frau Prochnow,  hielt eine humorvoll, gereimte Rede,  in  der er bewies, wie wenig die Lehrerin Prochnow mit dem armen Dorfschulmeisterlein, aus dem Lied von vor 100 Jahren, noch gemeinsam  hat. Herr Jutzi, unter-stützt durch seine Stellvertreterin im Klassenelternamt, Frau Farries, über-gaben als Andenken ein Fotoalbum mit Bildern, der Rede und dem einzel-nen Handabdruck der Schülerinnen und Schüler.

Weitere Grußworte sprachen Pfarrer Kuntz und übergab ein Blumenstrauß mit Orgelpfeifen  und Pfarrer König schenkte eine Chronik der Pfarrgemeinde. Rektor Hurtig von der Hauptschule wünschte eine recht lange Pensionszeit. Frau Pfeifer wollte sich klonen, denn sie bedankte sich als Vertreterin sowohl des Schulelternbeirates als auch des Fördervereins der Schule.  Der Rektor der Nachbargrundschule Frankenstein, Herr Metzger, prophezeite, dass das Kolle-gium der Münchhofschule spätesten in einem Jahr bemerke, was sie an ihr verloren hätten.  Alle übergaben wunderschöne Blumen, so dass die Bühne einem Blumenmeer glich.

E. Steitz